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Joru
KI auf dem Gerät

Die KI läuft auf deinem Handy. Nicht auf dem Server von jemand anderem.

Fast alle KI-Reiseplaner schicken das, was du eintippst, in ein Rechenzentrum, warten auf eine Antwort und stellen jemandem die Rechnung. Joru denkt auf dem Handy in deiner Hand. Diese Seite erklärt genau, was das ändert — und was nicht.

Was „auf dem Gerät“ hier bedeutet

Joru bringt ein Sprachmodell mit, das klein genug für ein aktuelles Handy ist. Wenn du das Reiseformular ausfüllst, liest dieses Modell — in der App, auf deiner Hardware — was du geschrieben hast, ordnet die Tage und schreibt den Guide. In diesem Schritt gibt es keine einzige Netzwerkanfrage.

Das ist eine andere Architektur, keine Datenschutzeinstellung. Es gibt keinen Schalter, um deine Daten an einen Server zu schicken, weil es keinen Server gibt, an den man sie schicken könnte. Eine App, die deinen Text in der Cloud verarbeitet und verspricht, ihn nicht zu behalten, bittet dich, einer Richtlinie zu vertrauen. Eine App, die ihn nie überträgt, bittet dich um gar nichts.

Was dein Handy verlässt — und was nie

Joru ist keine Offline-App, und sie so zu verkaufen wäre unehrlich. Für echte Orte, Kartenkacheln und Wetter braucht sie das Internet. Entscheidend ist, wo die Grenze verläuft:

  • Verlässt nie das Gerät: dein Reiseformular, deine Vorlieben, die Routen, die das Modell schreibt, dein Budget, deine erfassten Ausgaben und deine Notizen.
  • Geht hinaus: was eine Karte braucht — ein Ortsname oder ein Kartenausschnitt — um echte Positionen, Kacheln und Vorhersagen bei OpenStreetMap, Wikivoyage und Open-Meteo abzurufen.
  • Freiwillig, und deins: die verschlüsselte Synchronisierung mit deinem eigenen Google Drive oder iCloud, wenn du sie einschaltest. Sie landet in deinem Speicher, nicht in einem Joru-Konto — Joru-Konten gibt es nämlich nicht.

Warum das den Preis ändert, nicht nur den Datenschutz

Ein Sprachmodell in der Cloud kostet jedes Mal Geld, wenn jemand auf Erzeugen drückt. Eine so gebaute App hat kaum eine Wahl, als diese Rechnung weiterzugeben — deshalb ist die Kategorie voll von Credits, Tokens, Erzeugungsgrenzen und Monatsminimum. Der Zähler ist keine Geschäftsentscheidung, die man oben draufgelegt hat: Es ist die Architektur, die durchscheint.

Wenn das Modell auf Hardware läuft, die dir bereits gehört, sind diese Kosten für alle Beteiligten null. Es gibt nichts abzurechnen, also nichts zu rationieren: Du kannst dieselbe Reise an einem Nachmittag fünfzehnmal neu bauen, und es ändert niemandes Rechnung. Genau deshalb kann Joru neben dem Monatsplan auch einen Einmalkauf anbieten — für einen Planer, der pro Route an einen Anbieter zahlt, ist das kaum möglich.

Was KI auf dem Gerät nicht kann

Ein Modell, das in ein Handy passt, ist kein Spitzenmodell, und etwas anderes zu behaupten würde dir eine schlechte Reise bescheren. Joru ist um diese Grenze herum gebaut, nicht gegen sie.

Das Modell wird nie gefragt, ob ein Restaurant existiert, was es kostet oder wann es öffnet — genau darin sind Sprachmodelle am unzuverlässigsten. Diese Fakten kommen aus offenen Daten, bevor das Modell überhaupt beteiligt ist, und die Rechnerei (Budgets, Reihenfolge der Stopps, Wege dazwischen) übernimmt die App. Die Aufgabe des Modells ist das, worin es wirklich gut ist: einen Tag zu ordnen und ihn so aufzuschreiben, wie es ein Mensch täte.

  • Zum Nachschlagen braucht es eine Verbindung. Die KI ist lokal, die Daten sind es nicht.
  • Das Erzeugen dauert etwas länger als ein Aufruf an einen schnellen Server. Unter Android läuft es mit geschlossener App weiter und meldet sich, wenn es fertig ist.
  • Preise, Öffnungszeiten und Fahrzeiten sind Schätzungen aus offenen Daten. Prüfe sie, bevor du reist oder Geld ausgibst.

Wie du das alles selbst nachprüfst

Eine Datenschutzaussage ist genau so viel wert, wie du sie überprüfen kannst — also: Die Datenschutzerklärung nennt jeden externen Dienst, den Joru kontaktiert, und was er jeweils bekommt. Auf dieser Liste steht kein KI-Anbieter, weil keiner kontaktiert wird.

Die Orte kommen von OpenStreetMap, die Gebietsguides von Wikivoyage und die Vorhersagen von Open-Meteo — alles offen, alles gegen die Ausgabe der App prüfbar.

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